Als ich vor drei Jahren hier die Tür hinter mir zuzog, tat ich das mit dem guten Gefühl, die größten Turbulenzen endlich hinter mir gelassen zu haben. Natürlich war das Zukunftsbild alles andere als sonnig, verschlang doch die Wirtschaftskrise einen großen Teil unseres Planeten wie ein hungriges Monster. Dennoch hatte ich die Zuversicht, es würde... Naja, am Ende... Da würde es schon werden... Irgendwie. *schmunzel* Ja, ich weiß... Eigentlich eine naive Vorstellung. :-)

Die Vergangenheit hat mich gelehrt, daß ich kein Mensch bin, der konkrete Pläne schmieden UND diese auch immer zuverlässig umsetzen kann. Allerdings bin ich genausowenig ein Mensch, für den ein Leben in den Tag (oder besser gesagt die Nacht) hinein einen gangbaren Lebensweg darstellt. Wie vermutlich die meisten von uns, bin ich ein Wesen mit Träumen, Wünschen und Sehnsüchten, was letztendlich zu einer groben Vorstellung führt, wie das eigene Leben aussehen sollte.


Der Blick in den Rückspiegel auf die letzten drei Jahre verzerrt mein Gesicht - seufzen und schmunzeln ist gleichzeitig schwer möglich. Es ist soviel und doch sowenig passiert. Hätte man mir damals gesagt, was ich alles erleben würde, müßte ich den Finger heben und ein paar Male lautlos gegen die Stirn klopfen. Es ist schon geworden... Irgendwie. Ich bin hier. Immernoch. *schmunzel* Aber ich bin definitiv nicht da, wo ich meinen Wünschen und Sehnsüchten nach sein sollte. :-)

Es hat sich soviel aufgestaut, daß es einfach herausquillt. Ich weiß, Melancholie macht sich breit. Manchmal. Vor allem Nachts... Die Nächte sind am schlimmsten... Sie rauben mir den Schlaf...
18.4.12 04:04
 


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