(Jetzt im dritten Anlauf...)

Stell Dir vor, ein Mensch verschwindet. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Ohne Ankündigung und ohne Abschied. Und dann stell Dir vor, daß die hauptbetroffene Person vom Fach ist, sprich: sie ist speziell für die Vermißtensuche ausgebildet. Trotz Großeinsatz bleibt die Ungewißheit. Und nach ein paar Tagen wird die Statistik trotzdem bestätigt. Ironie des Schicksals...? Warum bloß...? Diese Fragen bleiben unebantwortet, denn die Person, die es könnte, ist nicht mehr. Und auch wenn ich die Hintergründe überhaupt nicht und die Akteure kaum kenne, was bliebt, ist zumindest bei mir eine ungeheure Wut und Unverständnis.

Eigentlich könnte es (und sollte es mir womöglich sogar) egal sein. Doch so einfach ist es nicht. Die Geschichte hat mir die letzten Tage sprichwörtlich den Schlaf geraubt. Selbst wenn ich wollte, ignorieren kann ich das nicht... Nicht seit einem bestimmten Tag vor Ewigkeiten, an dem ich eine mir äußerst wichtige Person vor einer Riesendummheit bewahrt habe. Wie auch immer... Die familiäre Tragödie ganz außen vor lassend und die möglichen persönlichen Gründe ignorierend - ganz egoistisch betrachtet, müssen meine Kollegen und ich nun einen längeren Ausfall einer weiteren äußerst wertvollen Arbeitskraft verkraften. Die letzte Rille... *seufz*
10.5.12 02:40
 


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