So funktioniert das leider nicht. :-(

Ich kann meinen Gedankenmüll nicht entsorgen. (Jaja, ich weiß - eigentlich ein unpassender Ausdruck.)

Jemand hat mir mal gesagt, Menschen können sich nur dann ändern, wenn sie (sprichwörtlich) auf die Nase fallen und/oder etwas Traumatisches erleben. Auch wenn ich persönlich froh bin, mit dieser Person nicht mehr zu tun zu haben, so muß ich ihr in dieser Hinsicht dennoch zustimmen.

Mehrmals habe ich mich gerade noch so "durchgewurschtelt". Knapp war es... Mehr als knapp. Was ich daraus gelernt habe? Gute Frage... Eigentlich, daß es so (wie bisher) nicht weitergehen kann. Andererseits... Es hat letztendlich doch noch immer geklappt...

Nach jeder Beinahe-Katastrophe schwor ich mir, daß ich mich bis zum nächsten Mal ändern würde. Ehrlich gesagt hat sich danach nie viel getan. Höchstens eine kurze Zeit lang könnte man von einer Verhaltensänderung reden, danach fiel ich in die allseits bekannten Muster zurück. Metaphorisch ausgedrückt, bin ich (gefühlt) gestolpert. Aber gefallen? Neee....

Die zentrale Frage ist demnach nicht OB, sondern WANN es kracht.

Der Strudel ist definiv da. Und wie die Kometen um die Sonne, so kreise ich um diesen Strudel herum - auf einer elliptischen Bahn: manchmal mit dem Gefühl, ihm entkommen zu sein, um im Scheitel zu merken, daß es leider doch kein Entrinnen gibt. Das Problem ist, daß die Zeit gegen mich arbeitet. Jede Umkreisung kostet Energie. Und jedes Mal komme ich diesem schwarzen Loch immer schneller entgegen und immer näher. Eigentlich dürfte das "Problemchen" gar keines sein, denn ich habe ein stabiles soziales Netz. Doch weiß tragischerweise niemand davon. Die Leute kennen mich nicht anders als gutgelaunt, und die Distanz zu den Leuten, die mich durchschauen könnten, ist mittlerweile sowohl körperlich als auch geistig zu groß... Im Endeffekt habe ich für letzteres selbst gesorgt, denn es beruht auf Gegenseitigkeit - etwas was ich momentan nicht bedingungslos erwidern könnte. :-(


Na, wie auch immer...

Eine Mauer füllt mein Sichtfeld. Von rechts nach links. Komplett. Wider besseres Wissen rase ich mit Maximalgeschwindigkeit darauf zu. Es ist nichts Neues für mich. Seit Jahren ist es so... Bisher gab es im letzten Moment immer eine Lücke, wo ich ungebremst hindurchschlüpfen konnte. Ich bin zwar nicht ohne innere Schrammen, Kratzer und Dellen davongekommen, aber es hat bisher immer geklappt. Was ich allerdings nicht mehr leugnen kann und was mir Stirnrunzeln bereitet, ist eine gewisse Neugier... Eine Neugier, die eigentlich gar nicht da sein dürfte... :-/
19.7.12 03:25
 


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